Doppelkopf und Poker: Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Doppelkopf ist ein Kartenspiel, welches mit drei bis sieben Spielern gespielt wird und dem Poker nicht unähnlich ist. Wir stellen ihnen nachfolgend kurz die Gemeinsamkeiten heraus. Was ist ähnlich bei den Kartenspielen und was ist anders?

Zunächst ein kurzer historischer Einstieg zu Doppelkopf. Das Spiel entstand aus dem bayrischen Nationalspiel Schafkopf, welches wiederum als Weiterentwicklung des deutschen Schafkopf anzusehen ist. Das deutsche Schafkopf wurde bereits im 18. Jahrhundert mit bis zu zehn Spielern durchgeführt. Doppelkopf wird heutzutage vor allem in nördlichen Regionen Deutschlands gespielt. Die Regeln sind schnell erklärt. Das Kartendeck besteht aus 48 Karten mit den Farben Herz, Karo, Kreuz und Pik. Der Unterschied zu Poker ist, dass nur die sechs Karten neun, zehn, Bube, Dame, König und Ass vorkommen – und zwar doppelt. In jeder Farbe gibt es 60 Augen, insgesamt also 240. Im Poker besteht das Deck aus 52 Karten mit denselben Farben.

Ein weiterer Unterschied: Im Turnier-Doppelkopf ist die Zahl der Runden auf 24 begrenzt. Im Poker, insbesondere dem Texas Hold’em gibt es keine Begrenzung. Dort wird weitergemacht bis der letzte Pokeraner seine Chips verspielt hat. Interessant ist auch die Tatsache, dass es sowohl im Poker als auch Doppelkopf einen Dealer, zu Deutsch Kartengeber gibt. Man sieht deutlich, dass beide Kartenspiele durchaus vergleichbar sind.

Beide Spiele lassen sich auch online durchführen. Während Doppelkopf hier meist auf kleineren Seiten, etwa Game Duell oder Mr. Wong gespielt wird, gibt es im Poker zahlreiche große Anbieter (Bsp.: Poker Stars, das viele aus dem Fernsehen kennen) die mit bis zu 650 Dollar Boni locken. Pokerportale wie das deutsche Poker Zeit helfen Ihnen die richtige Wahl zu treffen. Dort finden Sie auch alle zahlreiche Informationen und News zu den beliebten Kartenspielen.